Unsere Geschichte

Gründungsmitglieder der Tennisabteilung

Die Tennis-Abteilung des FC Frankonia Eltingshausen wurde 1979 gegründet. An der Gründungsversammlung, am 23. November erklärten 50 Personen ihren Beitritt zum „weißen“ Sport. Geplant wurden zwei Tennisplätze.

Mit dem 3. Juni 1980 konnte ein vorzeitiger Baubeginn durch die damalige FC-Vorstandschaft (Hubert Schott, Manfred Kuhn, Gerhard Fischer, Alois Karch) bei der Regierung von Unterfranken erwirkt werden.

Nach dem ersten Ballwechsel am 21. Mai 1981 wurden die Plätze zwei Tage später vom 1. Abteilungsleiter Manfred Wolf offiziell dem Spielbetrieb übergeben. Zu diesem Zeitpunkt war der Mitgliederstand auf 80 Personen gewachsen. Das erste Spiel gegen Oberthulba am 16.08.81 ging mit 0:9 verloren.

Erstmalig beteiligte sich im Jahre 1982 mit den Herren I eine aktive Mannschaft an der Verbandsrunde in der Region Schweinfurt.

Bald war für die beiden Plätze die Kapazität erschöpft und man beschloss den Bau eines dritten Spielfeldes sowie den Bau einer Gerätehalle mit Ballwand – Einweihung: 1. Mai 1983.

Das zehnjährige Jubiläum der Tennisabteilung konnte unter dem 1. Abteilungsleiter Manfred Wolf im Juli 1989 gefeiert werden. Der Mitgliederbestand war auf rund 200 Personen angewachsen.

Oktober 1990: Baubeginn einer Doppelgarage zusammen mit dem Hauptverein. Diese wird von der Tennisabteilung, nach dem Umbau der „alten“ Gerätehalle zum Tennisheim, künftig zur Hälfte als Geräte-Abstellraum genutzt.

Im März 1991 wird mit dem Bau des vierten Tennisplatzes begonnen. Dieser soll vor allem den Freizeitsportlern dienen.
1992 erreicht der Mitgliederstand der Tennisabteilung mit 226 Personen, darunter mehr als ein Drittel Jugendliche, seinen Zenit. Erstmals nehmen acht Mannschaften an der Verbandsrunde teil.

1997: Errichtung von Dusch- und Umkleideräumen auf der Doppelgarage, zusammen mit dem Hauptverein.

1999: Nach zwanzig Jahren an der Spitze der Hauptabteilung Tennis übergibt Manfred Wolf auf der Jahreshauptversammlung sein Amt an Herbert Häuslein.
Der Mitgliederbestand beträgt nur noch 155 Personen, davon 47 Jugendliche: Die Boomjahre des Tennis scheinen also vorerst vorbei zu sein. Es nehmen mit den Herren I, den Damen, den Jungsenioren und den Juniorinnen noch vier Mannschaften an der Verbandsrunde teil.

Nachdem die Herren I zwischenzeitlich abgemeldet worden war, versuchte man im Jahr 2002 ein Comeback. In der Kreisklasse 2 wurde man auf Anhieb Meister und stieg in die Kreisklasse 1 auf, wo man im Jahr darauf einen soliden Mittelfeldplatz belegte.

2004 feiert die Tennisabteilung ihr 25-jähriges Bestehen. Das Fest wurde bei herrlichem Wetter mit einem Schleifchenturnier eröffnet. Mit jeweils vier Aktiven bestritten SV Ramsthal, TSV Arnshausen, SV Albertshausen und der gastgebende FC den Wettbewerb, bei dem vor allem Spaß im Vordergrund stand. Beim anschließenden Kommersabend beleuchtete 1. Abteilungsleiter Herbert Häuslein die 25-jährige Geschichte des Tennissport in Eltingshausen. Grußworte gaben der Bezirksvorsitzende Thomas Fischer, die stellvertretende Landrätin Magdalena Dünisch und der Bürgermeister Siegfried Erhard zum besten. Des weiteren wurden – wie auf dem Titelbild zu sehen – folgende Gründungsmitglieder geehrt: Herbert Häuslein (2 Abteilungsleiter, Jugend- und Sportwart sowie seit 1999 als 1. Abteilungsleiter), Gerhard Fischer (Kassier), Alois Karch (als Schriftführer), Hubert Schott (damals 1. Vorsitzender im FC), Manfred Wolf (der 20 Jahre lang die Abteilung führte), Anita Häuslein, Ilse Wolf, Bernhard Lang, Norbert Stenzl, Dr. Eduard Lotter, Lilo und Reiner Neugebauer, Wolfgang Nowak, Richard Herterich und Manfred Herterich. Darüber hinaus wurden in diesem Zuge auch Dr. Alfred, Maria, Ingo und Michael Hansl für ihre 25-jährige Mitgliedschaft geehrt.
Dennoch spielen erstmalig nur noch zwei Mannschaften in der Verbandsrunde: Herren I und Damen.

Ab 2005 wurde nur noch die Damenmannschaft gemeldet, wohingegen die Herren I nach ihrem Abstieg aufgelöst werden musste.  Die Damenmannschaft nahm bis zum Jahr 2011 am Spielbetrieb teil und musste dann zu einer Spielgemeinschaft mit der DJK Nüdlingen zusammen geschlossen werden.

Ab dem Jahr 2013 stellten wir keine Mannschaft im offiziellen Spielbetrieb mehr. Es schien, als sollte den FC das gleiche Schicksal zahlreicher Tennisvereine und -abteilungen in der Umgebung ereilen, die diese Zeit nicht überlebten. Nur durch den tatkräftigen Einsatz einiger weniger Personen wurde die Tennisanlage instand gehalten und ein Freizeitspielbetrieb fortgeführt.

Man versuchte sich mit aller Macht gegen den Niedergang zu stemmen und unternahm zahlreiche Versuche, neue Mitglieder für den Tennissport zu begeistern. So bot auch 2014 unser alljährlicher Schnuppertag allen Interessierten die Möglichkeit, sich im Spiel mit der gelben Filzkugel auszuprobieren. Wir boten zudem Trainingseinheiten mit einem zertifizierten Trainer an, um unser Spiel stetig zu verbessern.

Im Jahr 2015 kündigte Abteilungsleiter Herbert Häuslein an, sich nach 36 Jahren als Funktionär zur Ruhe zu setzen. Hubert Schott übernahm dessen Posten und mit Stefan Rieger als Stellvertereter, Heiko Warmuth als Schriftführer und Markus Schott als Sportwart fanden sich weitere Mitglieder der Abteilungsleitung. Zudem trugen die Bemühungen endlich Früchte und die Mitgliederzahlen unserer Tennisabteilung stiegen zum ersten mal seit vielen Jahren an. Mit 52 Mitgliedern am Tiefpunkt angekommen erhielt man einen Zuwachs um 22 Mitglieder auf 74. Sogar von einem Tennisverein aus Frankfurt erhielt man einen Anruf, wie man einen solchen Aufschwung bewerkstelligen konnte. Ein Silberstreif am Horizont.

2017 gelang es uns unter der Federführung von Markus Schott endlich wieder, mit einer eigenständigen Herren-30-Mannschaft an dem regulären Spielbetrieb teilzunehmen. Mit einer aufregenden Mischung aus ehemaligen Spielern, begabten Allroundern und mehr oder weniger blutigen Anfängern errang man auf Anhieb ungeschlagen die Meisterschaft in der Kreisklasse 1. Zur Meistermannschaft gehörten neben Mannschaftsführer Markus Schott auch Dominik Neugebauer, Thomas Eichhorn, Michael Seufert, Marco Danz, Mario Wirth, Uwe Zimmermann, Steffen Hartung, Reiner Neugebauer, Claus-Peter Köth, Alexander Kuhn und Dirk Menge.

Zudem wurden erstmals seit vielen Jahren wieder eine Vereinsmeisterschaft ausgetragen. Der „Tschuggimuggi-Cup“ wurde mit insgesamt 14 Teilnehmern bestens angenommen und erregte große Aufmerksamkeit über die Ortsgrenzen hinaus. Im Finale siegte Markus Schott gegen Mario Wirth und errang mit dem Tschuggimuggi-Pokal den Titel als Vereinsmeister. Im „Ananas-Cup“ der nach der Vorrunde ausgeschiedenen Spieler siegte Steffen Hartung im Finale gegen Reiner Neugebauer.

2018 wollte man den Schwung mitnehmen und entschied sich nicht zuletzt dank zahlreicher Neuanmeldungen, eine zweite Herren-30-Mannschaft ins Rennen zu schicken, um allen Spielern die Teilnahme an den Medenspielen zu ermöglichen. Die „Zweite“ – gespickt mit zahlreichen blutigen Anfängern – zahlte in ihrer ersten Saison in der Kreisklasse 1 durchaus Lehrgeld und beendete die Saison als Letzter. Man sammelte aber auch wertvolle Erfahrungen und so wuchs die Begeisterung am Tennissport enorm. Die „Erste“ hingegen spielte nach ihrem Aufstieg eine hervorragende Saison in der Bezirksklasse 2 und wurde mit nur einer Niederlage Zweiter, was mit dem Aufstieg in die Bezirksklasse 1 verbunden war. Auch in diesem Jahr fand wieder der „Tschuggimuggi-Cup“ statt. 23 Spieler nahmen teil und am Ende überreichte Trainer Sebastian Schübert dem neuen Vereinsmeister Björn Seidl den Tschuggimuggi-Pokal, der den Vorjahressieger Markus Schott im Finale besiegt hatte. Den „Ananas-Cup“ gewann Bastian Steuerwald im Endspiel gegen Steffen Hartung.

Wir schreiben das Jahr 2019 und die Abteilungsleitung wurde in ihrem Amt bestätigt. Am 9. März wurden die ehemaligen Abteilungsleiter Manfred Wolf und Herbert Häuslein von der Gemeinde Oerlenbach für herausragende Funktionärstätigkeit geehrt. Bürgermeister Franz Kuhn würdigte das Lebenswerk der beiden FC-Ikonen und überreichte diesen mit einer Laudatio die Urkunden. Auch 2019 nehmen zwei Herren-30-Mannschaften mit einem Kader von insgesamt 23 Spielern an den Medenspielen teil und gehen in der Bezirksklasse 1 bzw. der Kreisklasse 1 an den Start. Der Mitgliederstand erhöhte sich erneut auf aktuell 96 Personen. Am 12. und 20. Juli begeht die Abteilung ihr 40-jähriges Bestehen und feiert mit einem kleinen Festakt sowie einem Doppelturnier und der Band „Saitensprung“ die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft.

 

®FC Frankonia Eltingshausen
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