Tschuggimuggi-Cup 2020: Cowley haut den Lukas, Finalist im Nachmittagunterricht und Fesers Debüt

Tschuggimuggi-Cup 2020: Cowley haut den Lukas, Finalist im Nachmittagunterricht und Fesers Debüt
7. Juli 2020

Alexander Feser durfte im nächsten Duell eines Debütanten mit einem erfahrenen Tschuggimuggi Hasen namens Reiner Neugebauer ran. Feser, der seit einigen Wochen erst wieder zum Schläger gegriffen hat, meldete sich dann doch in allerletzter Sekunde für den TMC an. Es geht ihm schon darum einfach auch mal wieder um Punkte zu spielen. Dafür ist dieses Format ja genau das Richtige. Gruppenphase zum einspielen und in diesem Jahr dann die KO Matches um unter Druck zu stehen. Neugebauer wollte demnach auch nicht übertreiben mit der Ernsthaftigkeit des Spiels aber dennoch sachlich genug um die Punkte zu machen. „Er hat eine gute Veranlagung, nur die konstante Durchführung fehlt ihm noch,“ so  der aktive Mannschaftsspieler nach dem Match. Dies ist auch aktuell der Ansatz im Training bei Feser, eben diese Schläge einfach dauerhaft mit einer gewissen Qualität spielen zu können. „Drei Nummern zu groß,“ beschrieb er die Aufgabe gegen Reiner Neugebauer. Am Ende kamen aber durchaus ansehnliche Ballwechsel zustande auch in beiden Sätzen konnte ein Spielgewinn gefeiert werden. 6:1 6:1 hieß es am Ende und Feser hofft auf etwas leichtere Gegner im Turnierverlauf. Dies wusste Neugebauer ihm absolut bestätigen zu können.

Der Finalist aus dem letzten Jahr griff kurz mit ins Geschehen ein. Nach der Auslosung noch mit flotten Sprüchen wie: „Muss ich ihn dann mit dem Auto abholen nach den Hausaufgaben?,“ augenzwinkernd unterwegs, kam es heute zum Aufeinandertreffen. Timo Greubel, regelmäßig im Training in Eltingshausen, durfte sich mit Björn Seidl messen. Dieser, mit seiner erfolgsverwöhnten Hose unterwegs, wollte gar keine Hoffnung aufkommen lassen. Zielgerichtet zeigte der TMC Sieger aus 2018, seinem jungen Gegenüber, was es heißt beim Tschuggimuggi Cup teilzunehmen. Die Worte von Greubel, er „möchte die Alten auch ein wenig ärgern“, wurden von Seidl nicht zugelassen. „Er war einfach zu überlegen.“ gestand Timo Greubel aber nicht gänzlich niedergeschmettert. Nun  richtet sich sein Blick, auch durch die hilfreiche Sichtverbesserung von Seidl (6:0 6:0), auf die beiden verbleibenden Vorrundenspiele. Seinem Vater wünscht er viel Erfolg beim nicht leichter ausgelosten Gruppenmatch gegen den amtierenden Champion Schübert am morgigen Mittwoch. Dieses wird sicher nicht in gefühlt 40 Minuten zu Ende sein.

In der Gruppe B durfte sich am Abend noch Lukas Karch gegen Claus-Peter „Cowley“ Köth beweisen. Nach der Niederlage gegen Marco Danz, stand der hier favorisierte Köth bereits gut unter Druck um den 2. Tabellenplatz und damit die Qualifikation zum Achtelfinale des TCM nicht aus den Augen zu verlieren. Allerdings war dieser Köth am heutigen Tag mindestens zwei Nummern zu groß. In einzelnen Ballwechseln war Karch zwar dann schon mehr als nur beteiligt, aber der clevere H40 Spieler Köth war dann doch zu abgezockt um auch nur ein einziges Spiel für Karch zuzulassen. Die Doppelnull stand am Ergebnisboard. Nun steht nur noch Uli Spahn in „Cowleys“ Weg zur zweiten in Folge, weiterführenden Teilnahme beim Tschuggimuggi. Karch dagegen wird seine Wunden lecken. Und das bereits nach seinem ersten Match. Die Trauben gegen Spahn und vor allem Marco Danz werden nicht wirklich viel tiefer hängen.

®FC Frankonia Eltingshausen 2020
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